Von Frau zu Frau

Sind Sie im Alter von 45-60Jahre und spüren Veränderungen in Ihrem Befinden, dann könnte es sein, dass sich die Wechseljahre ankündigen


Oft beginnt diese Phase mit leichten Beschwerden, wie wir sie von den Tagen vor den Tagen kennen. Reizbarkeit, Nervosität, aufgebläht sein, Schmerzen der Brüste, Gewichtszunahme ohne Grund, Kopfschmerzen  u.v.m.

Mit Fortschreiten der Wechseljahre kommen vielleicht begleitend Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Ein- und Durchschlafstörungen, Trockenheit der Schleimhäute, Libidoverlust, Herz- und Kreislaufprobleme, Osteoporose (Knochenabbau), stärkere oder aussetzende Blutungen, kürzere oder längere Zyklen, Stimmungsschwankungen, Migräne  aber auch Stress- und Angstzustände sowie Müdigkeit, Erschöpfung und Depressionen hinzu.

Nicht jede Frau empfindet die Umstellung ihres Hormonhaushaltes als belastend sondern stellt sich der inneren Wandlung mit einer positiven Haltung entgegen. Ein kurzer Blick zurück sollte uns glücklich machen, was wir alles erreicht haben im Leben, um dann mit neuen Zielen vorwärts zu gehen.

Wir sind reifer geworden und das strahlen wir aus.

Alle diese Beschwerden müssen nicht sein und wenn Frau ihren natürlichen Stoffwechsel bei seiner Umstellungsarbeit mit pflanzlichen Mitteln unterstützt, kann sie diese Zeit der neuen Herausforderung gelassener entgegentreten.

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Trauma

Das Trauma

 

Ein Trauma entsteht, wenn in den gewöhnlichen Fluss unseres Lebens ein außergewöhnliches Ereignis tritt, welches das Nervensystem nicht verkraften kann.

 

Ein Trauma ist eine normale Reaktion des Körpers auf ein unnormales Erlebnis.

Traumatische Erlebnisse sind Ereignisse, die ein Mensch in seiner normalen Erlebniswelt nicht verarbeiten kann.

Auslöser können Kriege, Naturkatastrophen, Unfälle, schwere Geburten, Operationen, Zahnarzt-oder Arztbesuche, Gewaltakte, wie z.B. Vergewaltigung oder Misshandlungen sein. Auch wenn ein Kind oder ein junger Mensch mit Worten und Taten seelisch und körperlich missbraucht wird, in seiner Einzigartigkeit abgewertet oder ständig kritisiert wird.

Trennungen aller Art oder ein plötzlicher Tod von geliebten Menschen, eine schwere Krankheit oder auch Behandlungsfehler sowie Vergiftungen können zu einem schweren Trauma führen.

Bei sensiblen Menschen und besonders bei Kindern reicht es oft aus, dass ein Film im Fernsehen, im Kino oder ein Bild in der Zeitung aus, um ein Trauma mit schwerwiegenden Folgen auszulösen. Viele Videos und Computerspiele  mit brutalen Gewaltszenen sind bereits für unsere Kleinsten zugelassen oder sie bekommen von den älteren Geschwistern einige Szenen mit, die das kindliche Gehirn permanent überlasten.

 

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20 Juni 2020

Zittern als Antwort auf Stress, Schmerzen und Trauma

 

Jedes Ereignis was ,,zu viel ist“ kann traumatisch in unserem Körper

gespeichert werden. Ein Trauma ist jede Situation von überwältigender Qualität, etwas was schockiert, verängstigt oder in einer Weise durcheinanderbringt und wenn der Stress weiter anhält, selbst nachdem die Erfahrung lange vorüber ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob der erlebte Stress durch körperliche Gewalt, ein Unfall, eine Operation, schlechte und angstbesetzte Nachrichten oder durch Mobbing, ablehnende Worte und Gesten bereits aus der Kindheit stammen. Die traumatische Körperspannung geht tief ins Körpersystem rein und lässt oft auch nach vielen Jahren noch nicht los.

Durch eine Körperkontraktion als angeborene natürliche biologische Funktion schützen wir uns, um unser Überleben bei Gefahr jeder Art zu sichern. So speichert unser Psoasmuskel, auch Seelenmuskel genannt, der sich im Bauchraum, unteren Rücken und Becken, sowie Oberschenkel befinden, alle unverarbeiteten Stresserlebnisse des Lebens, er friert sie quasi ein oder spaltet sie ab, um unser Überleben zu sichern.

Auch Angst, Wut, Ekel, Scham oder Ablehnungsgefühle, die mit der überwältigenden Situation zusammenhingen, werden hier abgespeichert und verstärken mit der Zeit die Spannung und Schmerzen in unserem Körper. Diese Emotionen, die unter jeder Anspannung und Schmerzen ursächlich begraben liegen, gilt es wieder Raum zum Ausdruck zu geben.

 

Burn-out und überlastete Menschen befinden sich meist unbewusst durch die eingefrorene Anspannung in einer chronischen Überspannung, gepaart mit einer tiefen Erschöpfung. Im übertragenen Sinne werden Gaspedal und Bremse gleichzeitig durchgedrückt. Häufig wird in einem verzweifelten Versuch, durch Medikamente, eine vermeintliche Besserung erzielt. Dieser künstliche und wenig nachhaltige Entspannungszustand führen häufig zu noch mehr Aggression und Anspannung. Schlafstörungen und ständige Unruhe sind die Folge.

 

Durch angeleitete Körperübungen in einem geschützten Rahmen und verständnisvollen Begleitung kann mit einfachen Körperübungen der natürliche Zittermechanismus wieder aktiviert werden. So erlauben wir dem ganzen Körper alle eingefrorene Anspannung wieder zu entladen. Die Vibrationen bewegen sich je nach Thema und Ort der Anspannung durch alle Bereiche des Körpers und lösen nach und nach das Erlebte auf sanfte Art auf. Das sogenannte „neurogene Zittern“ führt zu einer Wiederherstellung in einen entspannten Zustand.

 

Unter fachlicher Anleitung werden die Muskeln zuvor etwas ermüdet, damit der Widerstand gegen das Loslassen nachlässt. Wir erlauben dem zunehmend einstellenden zittern, so viel Anspannung zu entladen, wie der Körper in der Lage ist loslassen.

Es ist erwünscht, dass während des Zitterns Emotionen und Gefühle

auftauchen dürfen, die zeitgleich Beachtung und Ausdruck bekommen, um jetzt heilen zu können. Unterdrückte Emotionen, wie z.B. Wut und Trauer können so aufgelöst werden und zu einem tiefen inneren Frieden führen.

Nach jedem Zittern fühlen sich die zuvor erschöpften und angespannten Menschen tief entspannt und schlafen besser. Meist braucht der Körper einige Zeit bis die heftige Grundspannung abgebaut wird, aber es zeigt sich nach jedem „Abzittern“ eine tiefe Entspannung und auch mehr Klarheit. Träume die nach dem Abzittern auftauchen können, zeigen an, dass sich der Stress gelöst hat und jetzt verarbeitet werden kann.

                         

 

Als langjährige Gesundheitsberaterin und auch aus eigener Erfahrung durfte ich schon vielen erschöpften und angespannten Menschen durch das neurogene Zittern helfen, in ein entspanntes und auch schmerzfreies Leben zurück zu kehren. Durch das fasziale und muskulöse Lösen der tiefen Spannungszustände, die allein durch die Intelligenz unseres Körpers gelöst werden. Dadurch bessern sich Stress, Ängste, Schlafstörungen, Depressionen, Unruhe und besonders hartnäckige Rücken- und Kopfschmerzen u.v.m. bereits nach kurzer Zeit und das oft ohne Medikamente, weil sich durch die Übungen eine tiefe Entspannung als natürliche Antwort einstellt. In wenigen Einzelstunden kann das neurogene Zittern bei mir erlernt und falls gewünscht später in Kleingruppen weiter vertieft werden. Jede Altersgruppe profitiert von diesen Übungen.