MCS – Multiple Chemikalien-Sensibilität

MCS ist eine Krankheit, bei der Betroffene beim Kontakt kleinster Mengen Chemikalien oder Duftstoffe mit einer Vielzahl an Symptomen reagieren.


Extreme Geruchsempfindlichkeit, Atemwegsprobleme, Muskel und Gelenkschmerzen, immer wiederkehrende Infekte, grippeähnliche Beschwerden, Übelkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Hautprobleme, Persönlichkeitsveränderungen, Verwirrtheit, Unsicherheit, Depressionen, Kreislaufstörungen bis hin zum anaphylaktischen Schock und völliger Isolation zur Außenwelt können gleichzeitig auftreten.


Durch das Robert Koch Institut wurde längst bestätigt, das MCS weder psychisch noch psychosomatisch ist. Trotzdem werden viele davon betroffene Patienten aus Unwissenheit und Hilflosigkeit vieler Ärzte und Behandler in diesen Topf gesteckt.

Bei MCS-Betroffenen spielt das Nervensystem, das Hormonsystem und das Immunsystem beim kleinsten Kontakt mit Chemikalien oder Giften verrückt.


Sie lösen allergieähnliche Symptome aus, die dann auf dem ersten Blick mit einer Allergie verwechselt werden. Dabei handelt es sich um den täglichen Kontakt mit Putzmittel, Kosmetika, Farbgeruch, Parfüm, Textilien, Autoabgase, Desinfektionsmittel, Klarlack auf Holzmöbeln und Türen, Teppiche, Pestizide und Spritzmittel auf Feldern, Zigarettenqualm, Laserdrucker, Fisch, Konservierungsmittel, Zahnmaterialien, Impfungen, Müllverbrennungsanlagen, Hormon und Antbiotikagabe bei Tieren, Medikamente u.v.m.

 

Durch die Vielzahl an Belastungsherden wird das Leben zur täglichen Dauerbelastung.
Bei MCS liegt eine große Gefahr darin, sich von allem zu isolieren.

 

Wegen der extremen Geruchsunverträglichkeit gegenüber den Düften mancher Mitmenschen in Büros, Bahnen und öffentlichen Gebäuden, ist für die MCS-Kranken oft kein normales unbeschwertes Leben mehr möglich.

Zur Ursachenabklärung sind die üblichen Allergietests oft nicht aussagekräftig genug und führen meist auf eine falsche Fährte.
Da dem von MCS geplagten Patienten oft die umweltmedizinische Diagnostik verwehrt oder wegen der schnellen Diagnose psychosomatisch gar nicht erst in Betracht gezogen wird, kann den meisten Patienten nicht geholfen werden.

Schwere Psychopharmaka und Kortison kommen fälschlicherweise zum Einsatz und verschlimmern die Isolation dieser Menschen.

Bei fast allen Betroffenen würde nach gründlicher Umweltmedizinischer Untersuchung eine hohe Schwermetallbelastung festgestellt. Die Innenraumbelastung Ihrer Körper ist oft dermaßen mit verschiedenen Schwermetallen belastet, dass es nicht verwunderlich ist, dass darin nichts mehr funktioniert.

MCS-Kranke sind in Ihrer Lebensqualität mit fortschreitender Belastung oft so weit eingeschränkt, dass der Todeswunsch größer ist als Ihr Leben.

Ich habe es oft genug erlebt, wie sich diese Betroffenen in leeren Räumen zurückziehen mussten, weil Sie nur zeitweilig Kleider oder Textilien um sich haben konnten. Möbel, gesunde Lebensmittel, neutrale Seifen ja selbst Ihr Leitungswasser wird vom Körper nicht mehr akzeptiert. Selbst der Geruch des duschenden Nachbarn, der aus den Abflüssen kaum wahrzunehmen ist, wird für diese Menschen oft zur Todesqual.

Alltägliche Dinge wie telefonieren, Fernsehen, bügeln oder Autofahren wird für Sie bei fortschreitender Krankheit unmöglich. Immer wiederkehrende starke Übelkeit oder starke Hauterscheinungen zeichnen Ihre Krankheit.

Ärzte können oder dürfen der Ursache oft nicht auf den Grund gehen.

Krankenkassen bezahlen weder eine Umweltuntersuchung noch erkennen sie eine Berufskrankheit auf Schädigung mit Umweltgiften an. Das kostet für die Betroffenen bei andauernder Krankschreibung den Arbeitsplatz und so kommt zu dem gesundheitlichen noch der finanzielle Ruin hinzu.


Da es in unserem Staat keine Erkrankung durch Umweltgifte, durch Zahnmaterialien, Impfungen, Pestiziden und weiteren erlaubten Chemikalien in Lebensmitteln und Trinkwasser geben darf, bekommt auch kein Geschädigter sein Recht auf Anerkennung und somit auch keine Hilfe und Geld.

Falls Sie unter MCS leiden und Hilfe suchen, vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir, persönlich oder telefonisch, gemeinsam finden wir einen Weg Ihnen zu helfen.

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Kommentare: 3
  • #1

    Vasic prvoslav (Freitag, 13 August 2021 18:04)

    Hi ich hab diese Krankheit das ist die Hölle und ich weiß nicht mehr weiter

  • #2

    Marcos (Samstag, 21 August 2021 15:37)

    Mann kann nicht mal seine Familie oder Freunde besuchen mann ist jeden Tag alleine und mann bricht alle Kontakte ab weil mann auf fast alles reagiert ich möchte hier zu sagen das diese Krankheit ein Namen hatt Mcs ist und
    bleibt an Grausamkeit kaum zu überbieten gibt ich möchte hier was zu sagen das ich Ärzte und Wohnungen für solche Patienten bereit stellen müsste

  • #3

    Stefanie Schröder (Dienstag, 24 August 2021 11:59)

    Ja, es stimmt MCS ist grausam und damit zu leben ist für alle oft unerträglich, weil soviel Unwissenheit und Hilflosigkeit von ihr ausgeht. ich habe selber viele Jahre unter dieser Krankheit gelitten und kann Mut machen, denn oft stecken viele Schwermetalle dahinter, die schleichend unseren Körper vergiften und unser Immun- und Nervensystem stressen und dadurch über reagieren. Durch eine Blutuntersuchung bei einem Umweltarzt oder Labor können spezielle Untersuchungen gemacht werden. Jeder kann aber auch schon über eine Haaranalyse die Werte bestimmen lassen und gezielt ausleiten, wenn Gifte vorhanden sind. Ich empfehle mit natürlichen Mitteln den Körper zu entgiften und mit guten Nährstoffen zu versorgen. Meist wird hierdurch schon eine spürbare Verbesserung erreicht. Gerne kann in einem Termin, das geht auch telefonisch mal gemeinsam die Ursachen erforscht werden. Es lohnt sich nicht aufzugeben. Das Leben kann wieder unbeschwerter werden. da kann ich Mut machen